Dienstag, 16. August 2011

Puerto Escondido

Und wieder im Bus.. Dieses Mal waren's 10 Stunden, eine respektable Leistung, wenn man bedenkt, dass die Strecke eigentlich nur 300 km beträgt. Ich nehm an, das liegt an den Kurven, es gab keine 200 Meter am Stück, die es mal geradeaus ging. Auch sonst war die Fahrt sehr anstregend: unter mir war die Heizung an und über mir kühlte die Klimaanlage runter. Fühlte sich also richtig schön nach Fieber an. Irgendwann schlief ich doch ein bisschen und als ich aufwachte, hatte der Typ, der neben mir sass, seine Jacke über mich gelegt, weil ich wohl so gezittert hatte (scheiss Klimaanlage!). Er wollte sie auch nicht zurück nehmen, obwohl ihm selbst glaub ziemlich kühl war. Ich sag ja, die Mexikaner sind unglaublich nett.

Hier in Puerto Escondido regnet es die ganze Zeit, ist ja auch die Saison dafür, wobei es anscheiend bis zum gestrigen Tage, dem Tag meiner Ankunft, 35 Grad und Sonne hatte. Da man ausser schwimmen nicht viel machen kann, ist der Regen echt nervig. Endlich bin ich am Meer und es bringt mir nichts. Dementsprechend bin ich, dickköpfig wie ich bin, doch schwimmen gegangen, wobei "schwimmen" nicht das richtige Wort ist, weil das Meer zu aufgewühlt dafür war. Das Wasser war übrigens auch unglaublich warm, richtig gut, aber ausser mir waren nur noch ein paar verrückte Mexikaner im Meer. Die Wellen und die Strömung haben einen richtig von den Füssen gehoben, hat Spass gemacht (keine Angst, Mutter, ich hab die ganze Zeit darauf geachtet, mit den Beinen noch den Boden berühren zu können).
Abends lag ich im Hostel in der Hängematte und am nächsten Tag war ich die meiste Zeit mit einem Mädchen aus Australien zusammen, dann nochmal kurz im Wasser, wo man durch den Wellengang auch ohne Surfbrett surfen konnte. Der Rest bestand aus Warten auf den Bus.

Heute nacht geht es weiter nach San Cristóbal de las Casas, einem Ort, der von JEDEM empfohlen wird. Ich bin gespannt.




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