Samstag, 20. August 2011

San Cristóbal de las Casas

San Cristóbal de las Casas ist super!
Der Hinweg war wie immer beschwerlich, dieses Mal saß ich geschlagene 13 Stunden im radikalst! unterkühlten Bus. Wenigstens lernte ich ein nettes Pärchen kennen (er Engländer, sie Schwedin), die auch von Puerto nach San Cristóbal fuhren. Sie zieht im September nach Frankfurt! Die Welt ist klein…
Die Stadt selbst wurde mir im Vorfeld schon von Gott und der Welt empfohlen und das durchaus zu Recht. Das Flair kann man leider schlecht in Worte fassen…  obwohl touristisch, macht das hier nichts aus und auch sonst sieht man viele junge Leute. San Cristóbal ist links, alternativ und rebellisch, was nicht verwunderlich ist, wenn man weiss, dass dies die Hauptstadt der Zapatisten ist. Die Temperaturen sind tagsüber wirklich angenehm und nachts wird es, da wir uns in 2000 Metern Höhe befanden, sogar richtig kalt. 
Ich lernte dort sofort einen sehr netten Madrilenen kennen, mit dem und anderen ich das Spiel Barça – Real gucken ging. Abends waren wir auch aus. Eine sehr bekannte und auch coole Bar mit Livemusik hier heisst passenderweise “Revolución”. Dort waren wir unter anderem auch. Als ich abends mit dem Spanier in unser Hostel zurück wollte, war es zu. Wir hatten keinen Schlüssel, keiner hatte uns was von Sperrstunde gesagt und eine Klingel gab es auch nicht... also Terror machen. Am nächsten Tag wechselten wir beide ins Hostel gegenüber (mit dem Besitzer hatten wir das Spiel geguckt), das um einiges besser war. Dort hätte ich auch schon einen Job für nächsten Sommer!
Am zweiten Abend sah ich mir mit den Leuten des neuen Hostels einen Film an, alles ganz gechillt und stressfrei. Ich hatte wirklich Glück, dass alle so nett waren und wäre am liebsten noch einen Tag länger geblieben.
Zusammenfassend kann man sagen, San Cristóbal lohnt sich! Natürlich hatte ich auch viel Glück mit den Menschen, die ich dort kennen gelernt habe, aber auch sonst ist die Stadt die beste, die ich bisher gesehen habe, mit wirklich angenehmer Atmosphäre. Ausser zu den comunidades indígenas, die ich besuchte, kann man auch einen Ausflug zu einem Canyon machen oder zu den näher bei Palenque gelegenen Wasserfällen und Pyramiden.
San Cristóbal de las Casas – auf keinen Fall verpassen!









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