Mittwoch, 14. September 2011

Flores, Guatemala


Wenn man von der ganzen Geschichte mit dem Geld oder besser gesagt, ohne Geld, mal absieht, war Guatemala ein ganz tolles Land. Die Menschen freundlich, das Essen endlich!! gut. Flores selbst ist eine winzige Insel, die über eine 500 Meter lange Brücke mit dem Festland, mit Santa Elena, verbunden ist. Wer kein Auto fahren will, kann sich die Tuk-Tuk-Taxen mieten, eine Art umfunktionierter Motorroller, in dem ausser dem Fahrer hinten bis zu drei weiteren Personen Platz haben.
Die Insel selbst ist so winzig, dass man sie in einer guten Viertelstunde komplett umrundet hat.
Viel machen kann man hier (vor allem pleite...!) allerdings nicht. Durch Zufall fand aber gerade zu dem Zeitpunkt meines Aufenthalts ein mehrtägiges Straßenfest, organisiert von einer Schule, statt. Neben einer Riesenfigur verfolgte ein kleiner Mann im Pferdekostüm die überdrehten Kiddies, ein paar Süßigkeiten wurden wie an Fasching auch in die Menge geworfen. Ich selbst krallte mir einen Lolli – er landete mir vor den Füßen, was soll man da schon machen?
Amüsant war die Unterhaltung mit dem Jungen, der an der Rezeption arbeitete. Er meinte, dass die Temperatur in den Wintermonaten auf frostige 20 °C abkühlen würde, kalt genug für ihn um mehrere Shirts und sogar Handschuhe zu tragen!!!!
Der angebliche Luxusbus, der nach Antigua nähe Guatemala City fuhr, war defekt. Anstatt ihn auszutauschen, legten sich zwei Busfahrer unter den Bus und reparierten ihn eigenhändig. Erstaunlicherweise überlebten wir die Fahrt.







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