Mittwoch, 14. September 2011

Tikal, Guatemala


Einen halbtägigen Ausflug machte ich von Flores aus nach Tikal, einem Nationalpark mit Maya-Ruinen.
Da mir empfohlen wurde, den frühen Bus um 5:00 Uhr morgens zu nehmen, tat ich dies auch. Himmel, warum nur? Die früheste Rückfahrt gab es erst um 12:30, was für mich dann zwei Stunden Langeweile bedeutete. Ewig Zeit kann man dort nur mit Engelsgeduld verbringen.
Tikal selbst ist nichts für Stadtromantiker oder Phobiker, denn die ersten zwei Tiere, die ich sah, waren eine Tarantel und eine Schlange. Viel exotischer wurde es leider dann nicht mehr. Anscheinend sieht man mit etwas Glück Pumas und ähnliches, dies blieb mir aber verwehrt. Stattdessen summte und knackte es, überall Geräusche, überall Gemauschel, Tropfen und Brummen, was dazu führte, dass ich stundenlang mich selbst schlagend und alle fünf Minuten Insektenspray auftragend durch die Gegend lief und die zwar zahlreichen, doch schon recht verfallenen Ruinen der Maya abklapperte. Die einzige Lösung, die ich fand, um den quasi unvermeidlichen Nervenzusammenbruch vorzubeugen, war, die Geräuschkulisse mit dem MP3-Player auszublenden. Am Ende sah ich trotzdem aus wie ein Streuselkuchen. Blöder Dschungel.











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