Sonntag, 6. November 2011

4. Samstags-Demo von Occupy Frankfurt

An einem wunderschönen Herbsttag versammelte sich zum 4. Mal die samstägliche Occupy-Demonstration am Frankfurter Rathenauplatz. Auch wenn es weniger Teilnehmer waren als bei der ersten Kundgebung drei Wochen zuvor, so waren trotzdem wieder zahlreiche Demonstranten erschienen, die sich immer noch aus einer heterogenen Mischung, die sich durch alle Schichten und vor allem Altergruppen zog (beispielsweise viele ältere Menschen oder Eltern mit ihren Kleinkindern), zusammensetzte.
Der Zug wurde angeführt von einem umfunktionierten Truck, der eher einem Partymobil glich, und von dem – wenn es nicht gerade Stromausfall gab, was leider die meiste Zeit der Fall war – Reden gehalten und Musik gespielt wurde. Die Strecke, die zum Endziel, dem Willy-Brandt-Platz, zurückgelegt wurde, war dieses Mal weitaus umfangreicher.
Ich schnappte mir auf dem Weg von der Hauptwache zur Alten Oper einen Stapel Flyer und fing an, diese zu verteilen. Unglaublich, wie unfreundlich einige Menschen auf einen reagieren können! Als ich auf die Tische des Subways am Erschersheimer Turm einige der Infozettel legte, wurde ich auf rüdeste Art und Weise von einem Mann angewiesen, diese wieder zu entfernen, er sei nämlich der Chef hier.
An der Alten Oper trafen wir auf eine andere, kleinere Demonstration von einer Gruppe Portugiesen. Nach einem Stopp wegen technischen Problemen ging es weiter, zurück zum Rossmarkt und dann Richtung Willy-Brandt-Platz. Als wir an der Treppe, die zum Commerzbank-Tower führt, vorbei kamen, rannte ungefähr ein Drittel der Demonstranten die Stufen hoch und skandierte die Sprüche lauter als zuvor.

Insgesamt wieder eine gelungene Demo. Schön, dass sich nach wie vor so viele daran beteiligen. Plan für nächsten Samstag: Menschenkette bilden! Brecht die Macht der Banken und Konzerne...





















Kommentare:

Anonym hat gesagt…

super !

Anonym hat gesagt…

sehr gut! grüße aus bankfurt :-)