Montag, 26. August 2013

Strandcafé

Koselstraße 46 (U5 Musterschule)
Mo-Fr 9:00-24:00, Sa 9:00-18:00, So 10:00-18:00

Optisch macht das Strandcafé einen guten Eindruck: Draußen sitzt man entweder auf Bierbänken oder an kleinen Tischchen im Garten, innen ist es mit Holzmöbeln eher schlicht, aber nett, ausstaffiert. Besonders gut gefällt mir die offene Backsteinwand. Ein paar Bücher und Spiele gibt es außerdem zum Zeitvertreib.
Generell sind die Preise hier höheren Niveaus. Der kleine Milchkaffee (3,10 €) ist groß (wie sähe da der große aus? Spontan denke ich an "Friends"), der Orangensaft für 2,40 € recht teuer. Das Frühstück Nummer 3 mit Schinken, Salami, Käse und Ei (7,00 €) ist nichts Außergewöhnliches, die beiden Brötchen, Sesam und Vollkorn, leider schon recht trocken. Zusätzlich probieren wir den Basilikumfrischkäse (2,50 €), der unglaublich intensiv nach Basilikum schmeckt - eine Spur weniger von dem Kraut und dafür geschmacklich durch Pfeffer oder ähnlichem etwas ausbalanciert wäre auch nicht verkehrt gewesen. Der Service pendelt irgendwo zwischen absolut langsam, verpeilt, unfreundlich und hin und wieder einem leisem Lächeln. Als wir ein Brötchen (70 Cent) nachbestellen, reicht die Kellnerin uns das in der Hand (ohne Serviette). Ich persönlich mag unkonventionelle Handhabung, aber etwas sprachlos bin ich darüber doch. Während wir dasitzen knallt übrigens ungefähr sechs Mal die Sicherung raus. Huch!

Fazit: Das Café selbst hat eine lange, linke Tradition. Innen sitzt man immer noch nett, aber das Frühstück ist für die Qualität absolut überteuert und der Service zu unfreundlich, um sich dauerhaft hier wirklich wohl zu fühlen.









Alter "Pflasterstrand" (Vorgänger des Journals) an der Wand



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