Mittwoch, 6. November 2013

Mittagsgold

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Niddastraße 53 (U-, S-Bahn Hauptbahnhof)
Mo-Do 9:00-17:00 Uhr, Fr 9:00-24:00 Uhr



Von außen wirkt das Mittagsgold bedingt durch die spiegelnde Glasfront und das graue Gebäude eher kalt. Zum Glück ändert sich das Bild innen. Liebevoll ausgesuchte Möbel und Dekoelemente zieren das Café. Die Architektur ist eher ungewöhnlich: Das Mittagsgold misst nur wenige Quadratmeter, hat dafür aber zehn Meter hohe Decken. Da denkt man unwillkürlich über die Heizkosten nach.
Bei meinem ersten Besuch ist der Service zwar freundlich, aber etwas verpeilt. Wir bestellen ein Sandwich Croque Monsieur (im Spanischen wäre das der "Bikini", ein Käse-Schinken-Toast, 3,20 €) und eine Spinat-Feta-Quiche (3,10 €), es werden uns aber zwei Sandwichs gebracht. Das Essen ist natürlich keine große Offenbarung, aber für einen kleinen Mittagssnack absolut perfekt zu gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch der Dip und der kleine Nudelsalat, die als Beilagen kommen, harmonieren mit dem restlichen Essen. Zu Trinken gibt es ein Fritz MischMasch (also Spezi, 0,2 l,  2,60 €) und eine Rhababerschorle (0,33 l, 2,80 €). Meine hinterher bestellte heiße Schokolade (2,70 €) verbummelt besagter Service erstmal und auf der Rechnung wird die Quiche mit 3,30 € statt 3,10 € veranschlagt.
Bei meinem zweiten Besuch lasse ich mir die Lauchquiche (3,50 €) und eine Schorle (0,3 l für 2,80 €) schmecken. Die Quiches überzeugen geschmacklich durchauch und es ist schön, im Bahnhofsviertel eine Abwechslung zu hippen Szeneläden und trashigen Ekelkneipen zu haben. Warten wir ab, ob das etwas versteckt liegende Mittagsgold sich hält, große Fluktuation an Gästen habe ich bisher nicht mitbekommen.









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