Dienstag, 14. Januar 2014

Café Albatros

Bockenheim, Kiesstraße 27 (U-Bahn Bockenheimer Warte)
Öffnungszeiten: Mo-Sa 9:00-24:00, So 9:00-19:00 Uhr
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Das Albatros ist wie mein geliebtes Café Crumble auch eine Institution in Sachen Studentencafés in Frankfurt. In dem verwinkelten Cafés stehen rustikale, alte Holztische, die einem das Gefühl geben, Adorno, Habermas und Marcuse hätten hier schon gesessen und gewichtige Gedanken gewälzt. Der Hinterhof gehört im Sommer wohl zu den schönsten der Stadt.
Der Service ist größtenteils wirklich nett, aber leider etwas verschnarcht. Eine der Kellnerin schafft es tatsächlich, 2,80 € für einen Milchkaffee, 2,20 € für einen O-Saft und 1,20 € für ein kleines Wasser in minutenlangem Rumgerechne auf 6,90 € zu addieren. Bei 70-Cent-Beträgen ist es unangenehm, das zu monieren, aber prozentual gesehen (6,20 € im Vergleich zu 6,90 €) ist das doch nicht ganz wenig. Die Kollegin, die nach Schichtwechsel arbeitet, nimmt das gelassen und zieht den Betrag später wieder ab.
Der Hauptgrund, warum ich lieber ins Crumble als ins Albatros gehe, liegt an der Qualität des Essens. Der Kartoffelgratin mit Salat (7,50 €) ist zwar eine große Portion und der Salat auch frisch, aber der Gratin selbst ist leider mega-langweilig. Ich liebe Kartoffeln, aber irgendwas anderes - Lauch, Zwiebeln, Speck, IRGENDWAS - hätte sich gerne noch in den Auflauf verirren dürfen. So ist der Gratin halt ein großer Kartoffel-Sahne-Klumpen.

Fazit: Das Albatros ist wirklich nett und ich freue mich auf den Garten im Sommer, aber zum Essen doch nur, wenn das Crumble voll ist. Aber trotzdem: Lieber hier als woanders oder gar nicht.







1 Kommentar:

Henry Graber hat gesagt…

Ha! Wir haben in unserem Cafe in Darmstadt genau die selben Gastronomie-Stühle. Haben die sicher auch hier bei Okido Horeca bestellt!